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"In seinem derzeitigen Umfeld ist das theater itzehoe ein ungefasster Diamant. Es braucht die Stör als Fassung, um seinen Wert voll zur Geltung zu bringen.
Ulrike Schanko, seit 2011 Direktorin des theater itzehoe
Mehr Anziehungskraft
für die Stadtmitte.
Gib mir mein Herz
zurück!
"Ich fände es gut, Wasser in der Innenstadt zu sehen – denn das bringt sehr viel Leben in die Stadt!
Peter Happe ist seit 21 Jahren Wehrführer in Itzehoe
Mehr Lebensqualität
für Itzehoe!
Brückenschlag
zwischen Geschichte
und Zukunft.

Fragen & Antworten

Wird die original Störschleife wieder hergestellt?

Nein! Geplant ist die „Neue Störschleife“ als tidenunabhängige Version ohne Anbindung an den Hauptarm der Stör.

Geht das baulich überhaupt?

Ja! Es stehen keine Gebäude auf dem ehemaligen Störlauf – auch nicht das Theater! Alle Flächen (mit Ausnahme der Adenauerallee) sind zudem in städtischem Besitz und könnten sofort überplant werden. Im Bereich der Adenauerallee ist eine Umgestaltung im Rahmen des Verkehrskonzeptes der Stadt möglich.

Muss die ganze Schleife in einem Schritt geöffnet werden?

Nein! Die Realisierung kann an jeder Stelle beginnen und völlig flexibel in Bauphasen unterteilt werden. Städtebaulich am attraktivsten wäre der Beginn im Theaterumfeld. Damit würde endlich auch der Theatervorplatz fertiggestellt, der bis heute ein Provisorium ist. Ganz so, wie es sich der Architekt des theater itzehoe, Gottfried Böhm, vorgestellt hat: Er bezog bereits Anfang 1980er Jahre eine offene Stör in seinen Entwurf mit ein.

Wird Itzehoe dann wieder überflutet?

Nein! Die vorgeschlagene Lösung tastet den bestehenden Hochwasserschutz nicht an. Es erfolgt keine Anbindung an den Hauptarm der Stör, also auch kein natürlicher Wasseraustausch. Dieser wird hergestellt durch eine Druckrohrleitung, welche das Oberflächenwasser aus dem Rückhaltebecken am Hauptarm der Stör in die Störschleife im Zentrum führt. Das Wasser wird von dort in den Hauptentwässerungskanal, den sogenannten „Ringkanal“ eingeführt, der es zurück in das Rückhaltebecken bringt.

Und der Gestank?

Den wird es nicht geben. Es entsteht ein ständiger Frischwasserkreislauf, der den neuen Wasserflächen im Stadtzentrum auch eine Strömung bringt. Die Wassertiefe wird mit konstant 1,5 bis 2 Metern so gewählt, dass eine Verkrautung ausgeschlossen ist und sich keine Pflanzen im Bett ansiedeln können.

Was kostet das?

In der von Fachleuten erstellten Wasserbaustudie werden die Kosten für den Bereich des Theatervorplatzes mit rund 4,26 Millionen Euro beziffert. 

Und wer soll das bezahlen?

Unser Bestreben ist es, die Itzehoer Stadtkasse möglichst wenig zu belasten. Es gibt Aussicht auf Fördermittel von Land, Bund und EU.

Wird das Wasser Ratten anlocken?

Ratten halten sich auch jetzt schon in vielen Ecken der Stadt auf. Den Bereich der Neuen Störschleife dagegen werden sie eher meiden. Denn dieser wird nicht nur sauber, sondern auch belebt sein.